Wettanbieter ohne Steuer – Die verschiedenen Anbieter im Vergleich

Das Banner der Webseite Ein leidiges Thema unter Sportwetten Fans in Deutschland ist die Wettsteuer. Diese beträgt fünf Prozent und wird in der Regel vom Buchmacher an den Kunden weitergegeben. Doch nicht alle Anbieter verfahren so, es gibt auch einige wenige Wettanbieter ohne Steuer. Dies geschieht entweder permanent oder aber während bestimmter Aktionszeiträume. Außerdem gibt es für die Wettsteuer unterschiedliche Berechnungsmodelle. Einige Bookies ziehen die Steuer vom Gewinn ab, andere vom Einsatz. Das ist nicht uninteressant, denn es ergeben sich dadurch verschiedene finanzielle Belastungen für den Sportwetten Fan. Alle Details erläutert die Redaktion nachfolgend ausführlich. Dabei hat das Team von Anbieter.org keine Mühen gescheut und sogar den Blick über den Tellerrand geworfen und nachgesehen, ob es eine Wettsteuer auch außerhalb der Landesgrenzen gibt.  Darüber hinaus werden einige seriöse Buchmacher vorgestellt, die die Abgabe nicht einfordern und letztlich geht es noch um die verschiedenen Modelle, die die Buchmacher nutzen, wenn sie auf die Abgabe verzichten.

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Wettanbieter Ohne Steuer Header Table

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Wettanbieter ohne Steuer

Bet3000: Es gibt zwei Möglichkeiten, bei Bet3000 die Wettsteuer zu sparen: Entweder bei Livewetten, wo der Bookie die Gebühr vollständig übernimmt, oder bei Kombiwetten mit einer Auswahl von vier Wetten. Betsson: Beim skandinavischen Buchmacher sind ebenfalls bestimmte Kombiwetten von der Steuer befreit. Die Gesamtauswahl einer aus mindestens drei Auswahlen bestehenden Kombination muss eine Mindestquote von 3.00 aufweisen, wobei jede Auswahl eine Mindestquote von 1.30 haben muss.

Spieler können manchmal die Wettsteuer bei diesen zwei Anbietern sparenBetsafe: Auch bei Betsafe kann beim kombinieren Wettsteuer gespart werden. Beträgt die Gesamtquote 3.00 oder höher und weit jede Auswahl eine Mindestquote von 1.30 auf, dann übernimmt der Buchmacher die Gebühr. Sportingbet: Bei Sportingbet sind Kombiwetten mit mindestens drei Auswahl (jede Auswahl mindestens 1.40) steuerfrei. Bei Wetten.com ist es komplizierter: Nur im Fall eines Wettgewinns behält Wetten.com einen Betrag in Höhe der Einsatzbesteuerung vom Kunden ein. Der Bookie behält sich jedoch das Recht vor, diese Steuern ganz oder teilweise auf den Verbrauche umzulegen. Dieser wird dann auch in die Verantwortung genommen: Der Spieler selbst ist für das Abführen der Steuer verantwortlich.

Außerdem gibt es einige Wettanbieter, die unter bestimmten Voraussetzungen bereits sind, die Wettsteuer für den Kunden zu übernehmen:

Tipico: Der Marktführer in Deutschland hat seine Stellung nicht zuletzt durch den Verzicht auf die fünfprozentige Steuer erreichen können. Betfair: Der als Wettbörse gestartete Bookie hat sich inzwischen auch hierzulande etabliert und übernimmt für seine Kunden die Wettsteuer. Expekt: Seit 1999 ist Expekt bereits auf dem Markt aktiv und bietet im Internet Sportwetten an. Für die deutschen Kunden entfällt die Wettsteuer komplett.

Was genau verbirgt sich hinter der Abgabe?

Die Wettsteuer ist in Deutschland durch das Rennwett- und Lotteriegesetz eindeutig geregelt. In diesem Steuergesetz geht es um die Besteuerung von Wetteinsätzen bei Pferderennen, Sportwetten und Lotterien. Im Jahr 2017 lag das Gesamtaufkommen bei 1,837 Milliarden Euro. Es handelt sich hierbei um eine durch Bundesgesetz geregelte indirekte Steuer. Die Verwaltung ist den Bundesländern aufgetragen worden, diese nehmen auch die Einnahmen ein.

Dem § 17 des Gesetzes unterliegen Sportwetten von inländischen und ausländischen Anbietern, die im Inland veranstaltet werden oder bei denen der Spieler seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Alle in Deutschland getätigten Sportwetten werden mit 5 Prozent des Spieleinsatzes besteuert. Dies gilt auch und insbesondere bei Sportwetten, die über das Internet abgeschlossen werden. Dazu heißt es im Absatz 2 des § 17:

„Wetten aus Anlass von Sportereignissen (Sportwetten) […] unterliegen einer Steuer, wenn

1. die Sportwette im Inland veranstaltet wird oder

2. der Spieler eine natürliche Person ist und bei Abschluss des Wettvertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat oder, wenn er keine natürliche Person ist, bei Abschluss des Wettvertrages seine Geschäftsleitung oder seinen Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat. Dies gilt nicht, wenn der Spieler sich bei Abschluss des Wettvertrages außerhalb des Geltungsbereiches dieses Gesetzes aufhält und die zur Entstehung des Wettvertrages erforderlichen Handlungen dort vorgenommen werden.“

Außerdem legt das Gesetz eindeutig fest, bei wem die Steuerschuld letztendlich liegt:

§ 19 Absatz 2: „Die Steuer für Sportwetten […] schuldet der Veranstalter.“ – also der Buchmacher und nicht der Sportwetter.

Für die Buchmacher birgt das natürlich Probleme. Denn die Sportwettenanbieter rechnen ihre Angebote und Quoten so hin, dass sie einen Gewinn von etwa 5 Prozent der Einsätze erwarten können. Manche Anbieter, wie Bet365, haben eine noch geringere Gewinnspanne, andere gehen stattdessen bis zu 8 Prozent rauf. Im Schnitt bedeutet das also, dass der Gewinn für die Steuer draufgehen würde.

Da diese 5 Prozent kein Reingewinn, sondern lediglich den Umsatz darstellen, müssen hiervon noch Verwaltungs- und Personalkosten gedeckt werden. Somit ist ersichtlich, wieso viele Anbieter sich sträuben, die Steuer nicht an den Kunden weiterzugeben.

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Obwohl Sportwetten in ganz Europa beliebt sind, bedeutet das nicht, dass alle europäischen Länder eine Wettsteuer erheben. In Österreich wird beispielsweise gänzlich auf die Abgabe verzichtet.

Die unterschiedlichen Berechnungsmodelle

Obwohl es eine einheitliche gesetzliche Grundlage für die Berechnung der Wettsteuer gibt, gibt es durchaus Unterschiede bei der Berechnung. Das wird vor allem dann interessant, wenn der Wettfreund durch einen Quotenvergleich herausfinden möchte, welcher Anbieter für seine Wette die beste Wahl ist.

So kann es passieren, dass, obwohl sich eine Quote im Vergleich als die bessere herausstellt, die Kosten für die Wettsteuer negativ auswirkend sind. Da ist also mehr als nur einfache Mathematik gefragt. Durchblick ist entscheidend und der wird nicht von allen Buchmachern in gleicher Art und Weise gewährt. Nicht immer ist erkennbar, wie genau die Wettsteuer berechnet wird. Auf den Einsatz? Oder auf den Gewinn? Nur wenige Buchmacher, wie Bet3000, zeigen direkt nach dem Platzieren der Wette auf dem Wettschein an, dass eine Gebühr erhoben wird.

Somit ist ein einfacher Vergleich von Wettanbietern anhand der Quote kaum noch sinnvoll oder praktikabel. Da hilft oftmals nur ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine Übersicht, wie die Steuer letztendlich berechnet wird, kann helfen:

Bet 365, Interwetten, Unibet, BetVictor, Bwin, und Ladbrokes verrechnen die Wettsteuer mit dem erzielten Gewinn. Bet-at-home, Betsson und Bet3000 benutzen hingegen den Einsatz als Grundlage für die Berechnung.

Daraus ergibt sich eine völlig unterschiedliche Berechnung für den Wettfreund. Wenn der Wetteinsatz als Basis dient, dann wird der vom Kunden definierte Einsatz zum Bruttobetrag – bedeutet, der Einsatz sind 105 Prozent. Nachdem der Bookie die 5 Prozent Steuer abgezogen hat, bleibt der Nettobetrag, also 100 Prozent. Dieser wird als Wetteinsatz anerkannt.

Wird jedoch der Bruttogewinn als Grundlage für die Steuer genommen, gehen die 5 Prozent vom Reingewinn ab. Das alles klingt kompliziert, hier eine Beispielrechnung: Es wird ein Einsatz von zehn Euro angenommen bei einer Quote von 2.00. Der Anbieter berechnet die Wettsteuer vom Einsatz. Also wird die Wette nur mit einem Einsatz von 9,52 berechnet. Dies multipliziert mit der Quote ergibt eine Auszahlungssumme von 19,04 Euro.

Gleicher Einsatz, andere Rechnung: Der Bruttogewinn beträgt 20 Euro, wenn der Anbieter die Steuer nicht auf den Einsatz berechnet. Davon werden die fünf Prozent abgezogen, wobei die 20 Euro Gewinn gleich 100 Prozent sind. Heraus kommt eine Auszahlungssumme von 19,00 Euro.

Da bei dem obigen Beispiel sowohl der Einsatz als auch die Quote relativ gering ausfallen, liegt der Unterschied nur bei vier Cent. Der Unterschied wird jedoch größer, wenn mehrere kleine Gewinne zusammengezählt werden oder mal ein großer Gewinn fällig wird.

Vorteile
  • Sehr umfangreiches Programm an Fußballwetten
  • Fast immer gute bis sehr gute Wettquoten
  • Professionelle Abwicklung und Auswertung aller Sportwetten
  • Gute Bonusangebote auch für Bestandskunden
Nachteile
  • Kein Livestream
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Wie wirken sich Bonusangebote aus?

Kurz und knapp: Überhaupt nicht. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Neukundenboni, die von vielen, wenn nicht allen, Wettanbietern auf den Markt gebracht werden. Mit der Wettsteuer allerdings haben diese nichts zu tun. Auch bei Inanspruchnahme eines Bonus wird der Anbieter nicht auf die Wettsteuer verzichten können.Da lohnt sich ein Blick auf die besten Angebote der Buchmacher, die für den Kunden die Wettsteuer an den Staat abführen: Bet3000, Tipico, Expekt und Betfair.

Bet3000 bietet immer wieder interessante Angebote für seine neuen Spieler an. Derzeit sind es 150€, die im Rahmen des Neukundenbonus vergeben werden. Das ist keinesfalls ein schlechtes Angebot. Hinzukommt, dass dieser Buchmacher einige interessante Angebote für seine bereits registrierten Spieler bereitstellt.

Ein Bild des Willkommensangebotes bei Bet3000Bei Tipico bekommen Neukunden auf ihre erste Einzahlung einen Bonus von 100 Prozent bis zu einem Betrag von 100 Euro. Es müssen mindestens 10 Euro eingezahlt werden, damit der Bonus gezahlt wird. Nur wer mit Neteller oder Skrill einzahlt, muss auf diesen Bonus verzichten. Die Bonusbedingungen: Der Bonusbetrag muss sechsmal umgesetzt werden, ehe er ausgezahlt wird. Es gilt eine Mindestquote von 2.00. Die Bedingungen müssen innerhalb von 90 Tagen erfüllt sein.

Auch Betfair hat ein Bonusangebot für Neukunden. Hier gibt es für 5 platzierte Einzelwetten im Wert von mindestens 10 Euro eine Gratiswette im Wert von 20 Euro. Dies ist insgesamt 5-mal wiederholbar für einen Gesamtbonus von 100 Euro. Das ist zwar nicht der klassische Einzahlungsbonus, wie er bei anderen Anbietern feilgeboten wird, aber dennoch eine interessante Variante. Das Angebot gilt für Kunden, die Einzahlungen über Apple Pay, Kreditkarte, Paypal, Sofort, Paysafe oder Giropay vornehmen.

Auch Expekt hat sich von dem Einzahlungsbonus komplett verabschiedet und ist auf Gratiswetten umgeschwenkt. Dazu muss folgendermaßen vorgegangen werden: Nach einer Mindesteinzahlung von 10 Euro und dem Platzieren einer Wette auf eine Sportveranstaltung bei einer Mindestquote von 2.00 gibt es nach der Verrechnung der Wette eine Freebet im Wert von 50 Prozent der ersten Wette bis zu 100 Euro.

Die Zusammenfassung

Das Thema Wettsteuer ist also durchaus sehr komplex. Seitenweise könnten weitere Beispiele angeführt werden, wie genau die Wettanbieter die Steuer berechnen und welche Art der Berechnung für den Kunden den größten Vorteil hat. Das beste wäre sicherlich, nur bei Anbietern zu wetten, welche die Wettsteuer gar nicht erst an den Kunden weitergeben. Doch davon gibt es eben nicht so viele.

Natürlich können auch die Wettanbieter, die unter bestimmten Voraussetzungen auf die Wettsteuer verzichten, beziehungsweise sie für den Kunden übernehmen, interessant sein. Allerdings sind Kombiwetten nicht jedermanns Sache und mit Vorsicht zu genießen. Daher: Der reine Quotenvergleich hilft oftmals nicht weiter. Es muss auch die Wettsteuer in den Vergleich mit einfließen, um ein Gesamtbild vom möglichen Gewinn zu bekommen.

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