Wer hat Sportwetten erfunden?

Verschiedene Sportutensilien und ein Laptop

Verschiedene Sportutensilien und ein LaptopFür deutsche Wettspieler war der Begriff Buchmacher eigentlich nur aus Film und Fernsehen bekannt. Die Filmklassiker aus Hollywood boten immer wieder Einblicke in das im Untergrund operierende amerikanische Wettmillieu. Dabei schreiben die ersten weltweiten Wettfirmen aus dem Vereinigten Königreich mittlerweile eine über 100-jährige Erfolgsgeschichte, die ursprünglich mit Pferdewetten begann. Diese Faszination hat sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt. Nicht nur im Vereingten Königreich oder im restlichen europäischen Ausland, sondern auch in Deutschland. Bald wird sogar in den USA der Sportwettenmarkt eröffnet. Keine Frage, Sportwetten sind überaus beliebt. Dabei weiß kaum ein Spieler wo ihre Anfänge liegen. Genau dieses Thema wird in diesem Artikel ausführlich behandelt. Viel Spaß!

Die ersten Wetten der Antike wurden auf Hoplitenlauf und Fünfkampf platziert

Die Faszination des Wettvergnügens geht zurück bis zu den ersten antiken Wettkämpfen der Olympischen Spiele. Wann und wer hat Sportwetten erfunden, ist damit klar, die alten Griechen haben gut 700 Jahre v. Chr. nachweislich ihr Hab und Gut bei sportlichen Wettstreitigkeiten gesetzt. Es ist zwar davon auszugehen, dass Wetten noch weiter zurück in die Geschichte der Menschheit reichen, allerdings wurden bis ins 21. Jahrhundert die ältesten Fundstücke rund um Olympia zu Tage gebracht.

Nahe der Heiligenstätte Olympia, im nordwestlichen Teil der Halbinsel Peloponnes, wo einst der allmächtige olympische Gott Zeus für Recht und Ordnung sorgte, entdeckten Archäologen Niederschriften. Daraus geht eindeutig hervor, dass die Bevölkerung des antiken Griechenlands eifrig bei Olympia Wetten abgeschlossen hat. Bis heute wurden zahlreiche Entdeckungen gemacht, die nicht nur umfangreiche Wettangebote belegen, sondern gleichermaßen eine hohe Beteiligung aus allen Bevölkerungsschichten beweisen.

Wie kam es zu den wettverrückten Griechen vor über 2.000 Jahren?

Auf den altehrwürdigen Spielstätten ging es nicht nur um den sportlichen Wettkampfgeist, vielmehr war der Wettstreit eine Mischung aus Festveranstaltung, Kult und Sport. Im Grunde kann man die kulturelle und politische Bedeutung der Olympischen Spiele vor über 2.000 Jahren mit der heutigen vergleichen. Für die Machthaber ein perfekter Ort zur Demonstration ihrer Stärke, schließlich vergnügten sich fern der Sportplätze neben dem gemeinen Volk auch Vertreter der Politik aus allen Landesteilen.

Was als griechisches Sportereignis unter dem Credo der Weihehandlung begann, wurde nach den hart umkämpften Kriegen gegen die Perser zum Symbol des Staates. Woraus sich sogar, dem heut bekannten olympischen Gedanken entsprechend, Schiedsgerichte und demokratische Züge entwickelt haben. Mit zunehmenden Zulauf an Zuschauern aus allen Schichten wurde das Großereignis alsbald über die Landesgrenzen hinaus berühmt und gewann immer mehr an Bekanntheit.

Wie die Verantwortlichen die organisatorischen Aufgaben für abertausende Besucher gemeistert haben, ist bis heute noch nicht vollends aufgelöst. Das gesellschaftliche Forum, was dabei entstand, brachte die unterschiedlichsten Menschen zusammen, die neben Wettkämpfen auch allerhand Unterhaltungsprogramm von Gauklern bis zum Theater geboten bekamen. Das hier jeder seinen Favoriten bei den Sportveranstaltungen hatte, das steht völlig außer Frage, denn die Athleten kamen aus allen Landesteilen und hatten entsprechend eine kleine patriotische Fangemeinde im Schlepptau. Eine Wette auf den Favoriten abzuschließen, war damals gang und gäbe.

Besonderheiten der antiken Sportveranstaltungen

Während der Wettkampftage durften sich ausschließlich Geistliche sowie ledige Frauen und Männer auf den Tribünen einfinden. Unfreien verheirateten Frauen war es grundsätzlich untersagt als Athletin oder unter den Schaulustigen an den Veranstaltungen teilzunehmen. Wer dem nicht nachkam, wurde mit hohen Strafen belegt, die bis zur Todesstrafe reichten. Es gab dennoch eine Ausnahme bezüglich der Wagenrennen, die im Übrigen das Objekt der Begierde in puncto Sportwetten zu jener Zeit darstellte.

Im Vergleich zu heutigen Galopp- und Trabrennen wurde bei den alten Griechen nicht etwa der schnellste Wagenlenker mit samt Ross geehrt, sondern der Besitzerin oder dem Besitzer des Rennstalls wurde der Titel zugesprochen. Überlieferungen aus dieser Epoche belegen, dass eine Spartanerin auf diesem Weg zweimal die Siegesehre als Olympiasiegerin zuteilwurde. Im antiken Griechenland wusste man schon damals Frauen zu schätzen und veranstaltete zwischen den Olympischen Spielen die Spiele der Heraia, an denen ausschließlich Sportlerinnen teilnahmen.

Die Evolution der Wettbranche von der Pferderennbahn zu den Wettoptionen

Im Römischen Reich waren Sportwetten ein fester Bestandteil, es ist davon auszugehen, dass es im Circus Maximus die ersten stationären Wettannahmestellen überhaupt gab. Dabei setzte die Regierung Roms von Anfang an auf den Bau von Sportstätten, wo der Bevölkerung beste Unterhaltung geboten wurde. Die legendären Streitwagenrennen haben es bis in die Kinos der Neuzeit geschafft, in denen selbst Ikonen des Motorsports, wie Michael Schumacher, sich Zeit nahmen für einen Leinwandauftritt. Ein weiterer Kassenschlager war in jeder Hinsicht die Gladiatorenkämpfe, in denen es oft um Leben und Tod ging, was die Massen mit euphorischen Tipps auf ihre Favoriten zusätzlich anheizte.

Der nächste Schritt in der Entwicklung der Wetten ließ lang auf sich warten. Mit Ausnahme adliger Wettenthusiasten während des Mittelalters, die ihren pompösen Ritterspielen obskure Wettvarianten für sich entdeckten, gab es keine nennenswerten Erneuerungen. Aus dem Mittelalter heraus entwickelten sich im 19. Jahrhundert, neben den legendären Pferdewetten, die Schwimm-Wetten. Es gehörte zu einer beliebten Wettart, mit den Rittern in Rüstung um die Wette zu schwimmen. Daraus entstand in den 1830er Jahren in England die National-Swimming-Society.

Fazit vom Diskuswerfen bis zu den ersten englischen Buchmachern

Anfang des 20. Jahrhunderts noch vor der allerersten Fußballweltmeisterschaft in Uruguay im Jahr 1930 öffneten die ersten britischen Wettanbieter ihre Pforten. So eroberte beispielsweise während der goldenen Zwanzigerjahre das Fußball Toto Tippspiel die Wettbüros auf der königlichen Insel. Während in Deutschland die Sportwetten gerade erst an Fahrt aufnehmen, ist das Tippen seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil Großbritanniens. Der folgende Online Buchmacher punktet mit einem gut sortierten Sportwettenangebot in seinem Wettprogramm.

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