Einheitliche Glücksspiellizenz für alle 16 Bundesländer

Ein American Football aus der Nahperspektive

Ein American Football aus der NahperspektiveDer Glücksspielmarkt ist milliardenschwer, befindet sich jedoch in einer Schieflage, da immer mehr illegale Angebote dazukommen. Wer in Deutschland online bei einem privaten Sportwettenanbieter Geld auf den Sieg eines Fußballvereins wettet, bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone. Den meisten Kunden ist es gar nicht bewusst, dass die Sportwetten-Angebote in Deutschland formell illegal sind. Da der Markt aber unreguliert ist, konnten Spieler bislang nicht effektiv geschützt werden. Zudem entgingen den Ländern erhebliche Einnahmen. Bereits seit langer Zeit diskutieren die Länder über eine Reform des Glücksspielstaatsvertrags, die Tippspiele sollen aus der Grauzone geholt werden. Nach jahrelangem Streit haben sich die 16 Bundesländer geeinigt: Sportwettenanbieter sollen zukünftig eine Lizenz beantragen und Spielerschutz garantieren.

Die unregulierte Sportwetten-Welt ist nicht länger aufrechtzuerhalten

Der Sportwettenmarkt boomt: Täglichen werden fünf Millionen Wetten online oder in einem der bundesweit über 1.000 Shops auf Sportereignisse abgeschlossen. Gefördert wird das Ganze unter anderem durch Werbemaßnahmen des größten Sportwettenanbieter Deutschlands Tipico, dessen weißer Schriftzug auf rotem Grund immer wieder auf Gewinnspielkarten, im Stadion oder in Fernsehspots zu sehen ist. Die Zahl der täglich abgeschossenen Wetten spricht für die Wirksamkeit der Werbemaßnahmen.

Mit der Einigung der 16 Bundesländer sollen Sportwetten reguliert und damit gewissermaßen legalisiert werden. Ab dem 1. Januar 2020 erhält jeder private Wettanbieter, der die Jugend schützt und Spielsucht eindämmt und damit die Mindeststandards erfüllt, eine bundesweit gültige Lizenz. So heißt es im dritten Entwurf des Glücksspielstaatsvertrags. Der Entwurf ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Neuordnung des deutschen Glücksspielmarkts.

Vergangene Regulierungsversuche schlugen feh

Bereits im Jahr 2011 hatten sich die Länder darauf geeinigt, zum Betreiben von Online-Wetten Konzessionen an private Anbieter zu vergeben. Jedoch gab es hier eine Obergrenze, sodass nicht mehr als 20 zugelassen werden sollten. Jedoch bewarben sich 73, woraufhin es zu einer Vorauswahl kam, nach der noch 35 übrig blieben. Jedoch wurde die Auswahl nie abgeschlossen, da sich ein Anbieter über das Verfahren beschwerte, welches nicht transparent sei und bekam vor Gericht Recht. Bis heute wurde keine Konzession vergeben, sodass der Prozess gestoppt wurde.

Durch diese Blockade erhielt die Branche Freiheiten, sodass Anbieter kaum etwas zu befürchten haben und fast alles machen können, was sie wollen. In diesem Graubereich konnten sich viele Wettanbieter etablieren, dank des Internets und der neuen Spielformen steigt der Einsatz jährlich.

Es werden klare Regeln benötigt

Unternehmen ein positives Image erarbeiten. Doch Suchtbeauftragte haben allen Grund Kritik bezüglich der als harmlos geltenden Form des Glücksspiels zu äußern, als welche Sportwetten angesehen werden. Gegen Sportwetten ist grundsätzlich nichts auszusetzen, jedoch werden klare Regeln benötigt, die es nun künftig geben soll. Die Anbieter werden Auflagen erfüllen und dafür sorgen müssen, dass Jugendliche nicht am Glücksspiel teilnehmen können. Außerdem sollen Spiele, die mehr als 1.000 Euro im Monat setzen wollen, gestoppt werden. Wetten auf die nächste Gelbe Karte, den nächsten Entwurf beim Fußball und Live-Wetten sollten komplett untersagt werden, genauso wie Verweise von Online Casinos auf die Website eines Sportwettenanbieters.

Wird es eine zentrale Aufsicht geben?

Viele Kritiker und auch Sportwetten-Anhänger sind sich einig, dass Regulierung ohne Kontrolle nichts bringt, weshalb eine zentrale Aufsicht gefordert wird, die schwarze Schafe aufspürt und gegen diese vorgeht. Jedoch wird es erstmal bis zum 1. Januar 2020 keine bundesweite Aufsichtsbehörde geben. Bis zum Sommer 2021 befindet sich die neue Lösung in einer Experimentierphase, anschließend wird zwischen den Staatskanzleien der 16 Länder entscheiden, wie es anschließend weitergeht. Mit der großen Lösung wird dann womöglich auch eine bundesweite Aufsichtsbehörde kommen. Die folgenden Anbieter wurden von unserer Redaktion getestet und bieten Dir ein sicheres Wettumfeld:

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